Sale & Lease Back

Mehr Liquidität und Freiheit: Sale & Lease Back

Allgemeines zum Sale-and-Lease-back Vertrag

Sale-and-Lease-back gilt als eine der bestmöglichen Optionen, wenn ein Unternehmen schnell Liquidität generieren muss. Das geringe Risiko, Steuervorteile als auch die schnelle Ausführung sind nur einige Vorteile, die ein Sale-and-Lease-back Vertrag mit sich bringt. Beim Zustandekommen eines solchen Vertrags binden sich zwei Parteien aneinander, woraus sich Rechte als auch Pflichten ergeben.

Wie bereits aus dem Namen abzuleiten ist, besteht der Sale-and-Lease-back Vertrag genau genommen aus zwei Verträgen. Die beiden Parteien werden als Leasingnehmer und Leasinggeber bezeichnet wobei der Leasinggeber beim Sale-and-Lease-back Vertrag zugleich der Käufer des KFZ ist. Der Verkäufer des KFZ ist für die Leasinggesellschaft einerseits Lieferant, andererseits auch Leasingnehmer. Lieferant ist in diesem Zusammenhang jedoch nicht im üblichen Sinne, als eine dritte Partei, zu verstehen.

Der Sale and Lease Back Ablauf im Detail

Wenn ein Unternehmen Geld braucht, ist die klassische Variante oft ein Bankkredit. Sale-and-Lease-back stellt eine alternative Finanzierungsform dar. Wie der Name Sale-and-Lease-back bereits sagt, besteht diese Finanzierung aus zwei Komponenten: Verkauf und Leasing.

1. Verkauf

Als Alternative zu einem Bankkredit kann ein Unternehmen seine stillen Reserven, also sein Anlagevermögen, veräußern. Das können Sachgegenstände wie Personenkraftfahrzeuge und Nutzfahrzeuge sein. Um die Liquidität des Unternehmens zu steigern, werden solche Güter an einen Sale-and-Lease-back Anbieter verkauft und sofort wieder zurückgeleast.

Das KFZ kann bereits vollständig oder auch teilweise abgeschrieben sein. Beim Verkauf einer stillen Reserve sinkt das Anlagevermögen des Unternehmens und zugleich steigt die Eigenkapitalquote. Das Unternehmen hat seine Liquidität um ein Vielfaches gesteigert.

2. Leasing

Der Verkauf der Güter ist direkt an das nun folgende Leasing gekoppelt. Sie verbleiben ohne Unterbrechung im Gebrauch des Verkäufers und können wie bisher genutzt werden.

Die laufenden Leasingkosten können steuerrechtlich geltend gemacht werden. Als betriebliche Aufwendung verringern sie anteilig den Gewinn und damit auch die Steuerlast.

Die Vorteile von Sale and Lease Back auf einen Blick

Schnelle Liquiditätserhöhung

Durch den Verkauf und das direkt damit verbundene Leasing wird aus stillen Reserven schnell Eigenkapital, das Sie flexibel einsetzen können.

Geringes Risiko

Bei Sale-and-Lease-back sind anders als bei einem Bankkredit oder anderen Darlehen keine zusätzlichen Sicherheiten nötig, um die Finanzierung zu realisieren.

Steuervorteile

Da die Leasing-Kosten eine betriebliche Aufwendung darstellen, fließen sie in die Gewinn- und Verlustrechnung des Unternehmens mit ein und senken so die Steuerlast.

Mehr Flexibilität

Bei der Liquiditätsgewinnung durch eine Sale-and-Lease-back Finanzierung sind Sie nicht wie beim Kauf langfristig gebunden, sondern bleiben flexibel.

Sale and Lease Back: Machen Sie direkt verfügbares Kapital aus Ihrem Anlagevermögen
Sale-and-Lease-back gilt als eine der modernsten Formen des Leasings. Die Finanzierung ermöglicht es, stille Reserven im Unternehmen zu aktivieren und so Ihre Liquidität zu steigern.

Kraftfahrzeuge – sind Anlagenkapital das für Unternehmen wichtig sind, aber nicht flexibel verfügbar, wenn schnelle Liquidität gefragt ist. Sale-and-Lease-back ändert das. Indem stille Reserven verkauft und dann direkt zurück-geleast werden, ist schnell Eigenkapital verfügbar. Zu den Vorteilen der Finanzierungsform zählen unter anderem ein geringes Risiko sowie Steuervorteile. Gerade kleine und mittelständische Unternehmen greifen gern auf diese Finanzierungsform zurück.
Sie möchten von den Vorteilen der Sale-and-Lease-back Finanzierung profitieren? Dann lassen Sie sich von uns beraten.

Vertragsabschluss

Beim Sale-and-Lease-back wird bekanntlich ein KFZ an einen Käufer veräußert, woraufhin diesesKFZ erneut zurückgeleast wird. Verkauft wird das gewünschte Fahrzeug meist an eine normale Leasinggesellschaft. Ein Sale-and-Lease-back Vertrag ist im eigentlichen Sinne ein normaler Kaufvertrag sowie ein darauf folgender normaler Leasingvertrag. Beim Sale-and-Lease-back bilden diese beiden Verträge rechtlich eine Einheit.

Angenommen ein Unternehmen verkauft eine Fahrzeug an eine Leasinggesellschaft und least diese sofort wieder zurück. Das verkaufte KFZ wechselt hierbei nicht den Besitzer, sondern bleibt ständig im Unternehmen, damit dieses einen reibungslosen Betriebsablauf garantieren kann. Dies bedeutet, das Unternehmen hat bei einem Sale-and-Lease-back Vertrag das Recht, dass es sein Fahrzeug weiterhin nutzen darf.

Da es sich um einen üblichen Leasingvertag handelt, gelten für diesen die Bedingungen des Mietrechts (§§ 535ff. BGB).

Rechte und Pflichten des Sale & Lease-back Vertrages

Jedoch gibt es beim Sale-and-Lease-back Vertrag auch Unterschiede zum normalen Mietvertrag. Ein Beispiel dafür sind Wartungs- und Instandhaltungsleistungen, welche beim Sale-and-Lease-back Vertrag der Leasingnehmer auf sich nehmen muss. Ebenso ist der Leasingnehmer verpflichtet, die Leasingraten pünktlich zu bezahlen.

Der Leasinggeber hingegen hat die Pflicht, das geleaste KFZ dem Leasingnehmer während der Vertragszeit zur Verfügung zu stellen. Ebenso muss die Zahlung der Kaufsumme vor dem Zustandekommen des Leasingvertrags erfolgen. Läuft der Leasingvertrag aus, gibt es weiterhin die Möglichkeit, dass der Leasingnehmer sein Fahrzeug zurückbekommt oder es einer dritten Partei zum Kauf angeboten wird.

Gerne stehen wir Ihnen als starker Partner zur Seite und beraten Sie rund um den Sale-and-Lease-back Vertrag.

Wir beraten Sie gerne!

Leopold Grill
Geschäftsführer
📞 08124/5301-33
✉️ l.grill@autogrill-gruppe.de

Alexander Blab
Gebrauchtwagen Ein- und Verkaufsleitung
📞 08092/702-96
✉️ a.blab@autogrill-gruppe.de

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